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Therapeutisches Puppenspiel  
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Wie funktioniert Puppenspieltherapie für Kinder?

Ich verwende für Kinder insbesondere die Methode nach Käthy Wütrich und Gudrun Gauda, die ich nachfolgend etwas näher erläutern möchte.

Das Kind wählt 3 Figuren und 3 Requisiten aus einem Fundus von 45 Figuren und vielen Requisiten aus. Ich frage das Kind: "Wen möchtest Du spielen? Wen soll ich spielen? Oder möchtest Du alle Figuren spielen?" Das Kind ist der Regisseur seiner Geschichte. Es bestimmt die Eigenschaften der Figuren und den Verlauf der Geschichte. Gibt es Unsicherheiten im Spiel, frage ich als Therapeut das Kind (Regisseur), wie die Geschichte weiter gehen soll.

Hier beginnt das therapeutische Puppenspiel. Das Kind spielt seine Fragen, Probleme, Ängste und Wünsche in verschlüsselten Bildern. Auf dieser gleichen Ebene versuche ich Anregungen und Antworten zu geben. Durch die Arbeit auf Symbolebene entsteht ganz unbewusst ein tiefes sich-verstanden-fühlen, eine Situation, die wir dem Kind oft durch Worte nicht vermitteln können. Durch die Puppe erhält das Kind auch einen Schutz und kann Unsagbares damit ausdrücken. Mit einer Puppe ist alles zu machen, man kann sie wiegen, streicheln, schlagen oder köpfen. Eine Puppe verzeiht alles.

Das Kind kann auch seine eigen Wunschpuppe selbst herstellen. Es wählt meist intuitiv die Figur, die es am meisten braucht. Die Puppe wird nach einer bestimmten, einfachen Technik modelliert, so dass auch kleine Kinder schnell zu einem Erfolgserlebnis kommen und dadurch Selbstbewusstsein und Mut wachsen können.

Während der Therapie können auch andere kreative Medien zum Einsatz kommen, wie z.B. Märchen erzählen, Malen, Modellieren. Es können auch Elemente der Dramatherapie einfließen, aber auch psychologische Tests.

Puppenspieltherapie kann eine Hilfe sein und den Leidensdruck vermindern z.B. bei:

 

     - Ängsten
 - geringem Selbstvertrauen
 - Trauerverarbeitung
 - Aggressionen
 - Ausdrucks- und
   Sprachhemmungen
 - Schulschwierigkeiten
 - Scheidungssituationen
 - Schlafstörungen
 - Krankheitsverarbeitung
 - Entwicklungsverzögerung
 - Missbrauch

 

     
   

Meiner Meinung nach müsste das therapeutische Puppenspiel im Allgemeinen in der Gesundheitsförderung als kreatives Mittel zur Prävention und zur Erhaltung der psychosozialen Gesundheit eingesetzt werden.

Ich biete Puppenspieltherapie in Einzelsitzung an.
Pro Therapiesitzung 50 Minuten.

Oder in Kleingruppen, auch als präventive Maßnahme.

Dieses Angebot gilt für Familien, aber auch für Institutionen wie Kindergarten, Schulen, Heime, etc..

Wichtig dabei sind die regelmäßigen Elterngespräche, die geführt werden sollten, bzw. Gespräche mit den Bezugspersonen.

Noch Fragen? Kontaktieren Sie mich einfach.